Wien-Ausstellung "das ganze Leben" im Stadion Center
Die Ausstellung "das ganze Leben" spannt einen Bogen vom Pflege- und Betreuungsalltag über die herausragende Architektur der Pflegewohnhäuser und Gärten bis hin zur zukünftigen Entwicklung der Pflege und Betreuung in Wien. Vom gesellschaftlichen Kontext und der sozialpolitischen Bedeutung des Wiener Geriatriekonzepts zoomt sich die Ausstellung in das Innere der neuen Häuser, vorbei an Lobbies, Aufenthaltsräumen, bis in die Zimmer, über Loggien hinaus in die von Landschaftsplanern gestalteten Gärten - und das sowohl aus Sicht der BewohnerInnen, als auch der PflegerInnen und BesucherInnen.
Der Architektur kommt auch in der Pflege eine wichtige Rolle zu. Kleine Wohneinheiten, attraktiv gestaltete Aufenthaltsräume, viel Frei- und Grünraum, die Möglichkeit Balkone und Loggien zu nutzen - aber auch eine zentrale Lage im Stadtgebiet sind wesentliche Elemente, die zum Wohlfühlen beitragen.
Die Ausstellung „das ganze Leben" ist bis von 7. bis 22. April 2010 während der Geschäftszeiten im 1. OG geöffnet.

Eröffnung der Ausstellung
Gesundheits- und Sozialstadträtin Mag.a Sonja Wehsely und der Leopoldstädter Bezirksvorsteher Gerhard Kubik eröffneten die Ausstellung am Mittwoch, 7. April, im Stadion Center.
Foto Credits PID/Votava
V.l.n.r.: Mag. Katharina Kammerer, Bezirkssekretär und Bezirksrat Alexander Nikolai, Gesundheits- und Sozialstadträtin Mag.a Sonja Wehsely, Bezirksvorsteher Gerhard Kubik.
"Wir legen viel Wert auf die Wohnlichkeit der Pflegewohnhäuser. Durch die regionale Verteilung über ganz Wien haben pflegebedürftige Menschen wieder teil am ganzen Leben in der Stadt. Insgesamt werden in den kommenden Jahren an neun Standorten neue Pflegewohnhäuser errichtet, das Haus in der Donaustadt wird generalsaniert. 2015 wird es ausschließlich neue Pflegewohnhäuser in Wien geben. Damit wird auch in Zukunft eine hochqualitative und leistbare Pflegeversorgung für die WienerInnen sichergestellt", erklärte Stadträtin Wehsely anlässlich der Eröffnung der Wanderausstellung.
Der Leopoldstädter Bezirksvorsteher Gerhard Kubik betonte: "Nicht nur für die pflegebedürftigen Menschen, sondern auch für die Angehörigen und Freunde ist die Nähe der dezentralen Pflegewohnhäuser von großem Vorteil. Weiterhin in Kontakt zu bleiben und die familiären und freundschaftlichen Beziehungen zu pflegen, ist für alle Beteiligten ein großer persönlicher Gewinn."





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